TextAss – Markleeberger Lesebühne liest am 11. September in der Orangerie Gaschwitz

Mit TextAss hat Markkleeberg seit 2025 eine eigene Lesebühne – literarisch, musikalisch, interaktiv. Am 11.09. in der Orangerie Gaschwitz: Texte, Lieder und Kleinkunst zum Thema „Vom Gehen und Bleiben“. Ein Abend mit Tiefgang und Humor.

Das Buch als Entlastungsartikel – Kultur im Kanal

© 2025 Andersen Storm – bei einem Abendspaziergang in der Leipziger Karli gefunden. Passte zum Abend.

0. Kultur-Window-Shopping – Ein Abendspaziergang Ich habe mir – aus aktuellem Anlass (Spoiler: eigene Buchveröffentlichungen) – gestern Abend bei einem Spaziergang durch Leipzig die Auslagen einiger legendärer Buchhandlungen angesehen. (Meine Themen: Selfpublishing–Sichtbarkeit–Buchmarkt.) Was mich dabei besonders irritierte:Einkochtipps und Haushaltsratgeber im Retro-Stil – ornamentierte Pappbände mit Deckelschild, liebevoll gestaltet, schmal, hochpreisig.Anmutung bibliophiler Lyrik – Inhalt: Ratgebersimulation.Die… Das Buch als Entlastungsartikel – Kultur im Kanal weiterlesen

Werde der Ozean

Ein Lesetext zur Durchlässigkeit Morgenlektüre Heute Morgen bin ich über ein Wort gesolpert. „Ozean“ werden. Das Zitat eines großen Lyrikers und Welterkenners, Sängers und Liedpoeten von Weltruf, klang den ganzen Morgen in mir als poetischer Aspekt der Durchlässigkeit des Seins nach. If you don’t become the ocean, you’ll be seasick every day.– Leonard Cohen (Wenn… Werde der Ozean weiterlesen

Vom Erstbewusstsein der Restspannung

Mit den „Textfragmenten aus dem verborgenen Speicher eines AD-Wandlers“ legt Andersen Storm nun ein literarisch-philosophisches Experiment vor. Erschienen am 30.07.2025 bei BoD – Books on Demand Was geschieht, wenn ein Analog-Digital-Wandler beginnt, Bewusstsein zu entwickeln?Was bleibt, wenn technische Umwandlung zur Selbstreflexion wird? In Vom Erstbewusstsein der Restspannung – Textfragmente aus dem verborgenen Speicher eines AD-Wandlers… Vom Erstbewusstsein der Restspannung weiterlesen

Im Ungewissen Liebe finden (7)

Das Ungewisse gehört zur Welt dazu. Es ist immer da – im Raum, in dem wir Zeit erleben. Meist merken wir es nicht, weil unser Alltag es verdeckt. Doch wenn die Ordnung nicht mehr funktioniert, sehen wir wieder, was uns wirklich hält. Nicht neu, nicht fremd – sondern das, was schon immer da war: Liebe.

(Anwendung zu „Liebe? Keine Option.“ – menschundkultur.de/liebe)

Andersen Storm

Bedeutungsindustrie zwischen Symbol und Substanz

Kolumne: Sprachkultur

Bücher, einst als Träger von Geschichten, Ideen und gesellschaftlicher Reflexion geschätzt, werden heute zunehmend zu Oberflächen, auf denen sich symbolische Zugehörigkeiten inszenieren lassen.

Die flache Linie

Poetisch-philosophisches Denkstück zum „Begriffsystem zur Durchlässigkeitdes Seins“ von Andersen Storm Alles entwickelt sich.Vom Einfachen zum Komplexen,vom Ursprünglichen zum Verfeinerten,vom Kleinen zum Großen. Doch vielleicht glauben Menschen das nur,weil sie in Linien denken.Weil ihr Denken zwei Achsen hat:Zeit – und das, was sie Fortschritt nennen. Sie zoomen hinein,um zu erkennen,was nicht für ihre Augen gemacht ist.Sie… Die flache Linie weiterlesen

Im Ungewissen Liebe finden (5)

Wenn sich die Welt unsicher anfühlt, merken wir: Unsere gewohnten Sicherheiten halten nicht alles aus. Und enge Beziehungen oder feste Pläne machen es manchmal sogar schwerer. Aber das heißt nicht, dass wir ohne Halt sind.

(Anwendung zu „Liebe? Keine Option.“ – menschundkultur.de/liebe)

Andersen Storm

Im Ungewissen Liebe finden (4)

Was uns wirklich trägt, ist keine Sicherheit, die wir herstellen können. Es ist etwas, das schon da ist, bevor wir handeln oder denken: Liebe. Nicht als Gefühl, sondern als Raum, in dem alles sein darf.

(Anwendung zu „Liebe? Keine Option.“ – menschundkultur.de/liebe)

Andersen Storm