Die flache Linie

Poetisch-philosophisches Denkstück zum „Begriffsystem zur Durchlässigkeitdes Seins“ von Andersen Storm Alles entwickelt sich.Vom Einfachen zum Komplexen,vom Ursprünglichen zum Verfeinerten,vom Kleinen zum Großen. Doch vielleicht glauben Menschen das nur,weil sie in Linien denken.Weil ihr Denken zwei Achsen hat:Zeit – und das, was sie Fortschritt nennen. Sie zoomen hinein,um zu erkennen,was nicht für ihre Augen gemacht ist.Sie… Die flache Linie weiterlesen

Im Ungewissen Liebe finden (5)

Wenn sich die Welt unsicher anfühlt, merken wir: Unsere gewohnten Sicherheiten halten nicht alles aus. Und enge Beziehungen oder feste Pläne machen es manchmal sogar schwerer. Aber das heißt nicht, dass wir ohne Halt sind.

(Anwendung zu „Liebe? Keine Option.“ – menschundkultur.de/liebe)

Andersen Storm

Im Ungewissen Liebe finden (4)

Was uns wirklich trägt, ist keine Sicherheit, die wir herstellen können. Es ist etwas, das schon da ist, bevor wir handeln oder denken: Liebe. Nicht als Gefühl, sondern als Raum, in dem alles sein darf.

(Anwendung zu „Liebe? Keine Option.“ – menschundkultur.de/liebe)

Andersen Storm

Im Ungewissen Liebe finden (3)

Das Ungewisse ist nicht die Gefahr, sondern die Grundbedingung im Raum-Zeit-Kontinuum, das unsere Welterfahrung strukturiert. Es ist immer schon da – als Stille unter der Ordnung, als Möglichkeit jenseits der Form. Wir übersehen es meist, weil uns Struktur schützt. Doch wenn die Ordnung brüchig wird, wird spürbar, was nie gefehlt hat: Liebe als tragende Präsenz. Nicht neu, nicht gemacht – nur wieder erkennbar.

(Anwendung zu „Liebe? Keine Option.“ – menschundkultur.de/liebe)

Andersen Storm

Im Ungewissen Liebe finden (2)

Liebe erscheint oft zu weich für das, was wir als hart empfinden – doch diese vermeintliche Schwäche ist in Wahrheit ihre Tragfähigkeit. Materielle Konstruktionen und verengte Beziehungen ersetzen nicht das Tragen. Sie verschleiern es.

(Anwendung zu „Liebe? Keine Option.“ – menschundkultur.de/liebe)

Andersen Storm

Koinzidenzen – Lyrik 2025

Koinzidenzen Heute ist Kindertag.Meine Mutter wird 85 Jahre alt.Und ich habe – den ersten Tag im Jahr –auf dem Balkon gefrühstückt. Ein Tag, der die Seele streichelt wie Zärtlichkeit.Die Sonne: angenehm, hinter den Wolken versteckt.Der Kaffee: bittersüß und frisch wie Erinnerung. Kindertag – das meint euch, ihr beiden Piraten.Ich denke: Vielleicht sind wir alle gemeint.Auch… Koinzidenzen – Lyrik 2025 weiterlesen

Im Ungewissen Liebe finden (1)

Was uns trägt, ist nicht Sicherheit im funktionalen Sinn. Es ist das, was vor aller Funktion schon wirksam ist: Liebe – als Feld, nicht als Gefühl. In Phasen der Welt, die wir als instabil erleben, zeigt sich, worauf wir wirklich bezogen sind. Struktur gibt Halt, aber sie trägt nicht. Tragen kann nur, was nicht bedingt ist: das kommunikative Feld des Seins.

(Anwendung zu „Liebe? Keine Option.“ – menschundkultur.de/liebe)

Andersen Storm

Zerfetzt die Kultur – Ein Manifest

Ein persönliches Manifest über Kunst, Sprache und den Möglichkeitsraum Gegenwart Zerfetzt die Kultur: Was tun, wenn Kultur zum Format wird?Wenn Begriffe glänzen, aber nicht mehr tragen – und Kritik sich nahtlos in Systeme einfügt?Dieses Manifest denkt Kultur neu: nicht als Ressort oder Eventfläche, sondern als gemeinschaftlichen Aushandlungsprozess. Als Ort der Bewegung, des Bruchs, der Beziehung.… Zerfetzt die Kultur – Ein Manifest weiterlesen

Presseschau als Lernobjekt

Mensch-und-Kultur.de: Kategorie: Kommentar

Wie ein scheinbar neutrales Format zum idealen Lernobjekt für Medienkritik wird (Zur Sicherheit: Der Autor verfügt über ein ordnungsgemäß erworbenes Medienbildungszertifikat – unterzeichnet von einer Landesministerin und der Universität Rostock. Eine Kopie sende ich Ihnen, bei plausiblem Bedarf, gern zu.) In vielen Sendungen des öffentlich-rechtlichen Politikradios gehört sie fest zum Morgenritual: die Presseschau. In wenigen… Presseschau als Lernobjekt weiterlesen