Cossiboat Kultursalon, 27. Juni 2025 Weblog-Eintrag Heute entscheidet sich, ob mein Format trägt –nicht im künstlerischen, sondern im realen Raum:Publikum oder kein Publikum.Sichtbarkeit oder Schatten.Resonanz oder Rückzug. Ich habe alles vorbereitet:mein Konzept geschärft, Texte geschrieben, Musik geübt, Gäste eingebunden, die Bühne klar gemacht.Mehr kann ich nicht tun.Jetzt liegt es am System „Welt da draußen“, ob… Transparent: Tag der Entscheidung weiterlesen
Blog
Die flache Linie
Poetisch-philosophisches Denkstück zum „Begriffsystem zur Durchlässigkeitdes Seins“ von Andersen Storm Alles entwickelt sich.Vom Einfachen zum Komplexen,vom Ursprünglichen zum Verfeinerten,vom Kleinen zum Großen. Doch vielleicht glauben Menschen das nur,weil sie in Linien denken.Weil ihr Denken zwei Achsen hat:Zeit – und das, was sie Fortschritt nennen. Sie zoomen hinein,um zu erkennen,was nicht für ihre Augen gemacht ist.Sie… Die flache Linie weiterlesen
Im Ungewissen Liebe finden (5)
Wenn sich die Welt unsicher anfühlt, merken wir: Unsere gewohnten Sicherheiten halten nicht alles aus. Und enge Beziehungen oder feste Pläne machen es manchmal sogar schwerer. Aber das heißt nicht, dass wir ohne Halt sind.
(Anwendung zu „Liebe? Keine Option.“ – menschundkultur.de/liebe)
Andersen Storm
Die Ökonomisierung ist dem Gesellschaft sein Tod
Was falsche Sprache für Sichtbarkeit leisten kann Blog | Sprachbildung | Essay Ein Satz macht sich verdächtig. Er klingt falsch – und wirkt gerade dadurch richtig. „Die Ökonomisierung ist dem Gesellschaft sein Tod.“ Warum bleibt so etwas hängen? Weil es stört. Und Störung ist eine Form von Bildung. Nicht alle Sätze wollen gefallen. Manche wollen… Die Ökonomisierung ist dem Gesellschaft sein Tod weiterlesen
„Gefällt mir! …aber nur für mich.“ –
Die neue Kunst des stillen Ideendiebstahls Früher war die Welt noch in Ordnung: Man hat einen guten Beitrag gesehen, gelacht, zustimmend genickt – und dann brav auf „Like“ gedrückt. Vielleicht sogar geteilt. Öffentlich! Mit Namen! Fast schon oldschool. Aber heute? Heute sehen wir einen brillanten Gedanken, ein perfekt formuliertes Posting, eine zündende Idee – und… „Gefällt mir! …aber nur für mich.“ – weiterlesen
Im Ungewissen Liebe finden (4)
Was uns wirklich trägt, ist keine Sicherheit, die wir herstellen können. Es ist etwas, das schon da ist, bevor wir handeln oder denken: Liebe. Nicht als Gefühl, sondern als Raum, in dem alles sein darf.
(Anwendung zu „Liebe? Keine Option.“ – menschundkultur.de/liebe)
Andersen Storm
Sicher ist sicher. Kommentieren Sie nichts.
Was sollten wir noch kommentieren – und wann genau? Ein satirischer Kommentar über den schmalen Grat zwischen Haltung und Selbstzensur im digitalen Raum. Medienpädagogik mit Biss.
Nicht-Interview mit Helmbert Brandt-Schürer
Eine schriftliche Begegnung über das Erinnern im Schatten der Verwaltung Rubrik: Profile administrativer ErinnerungRedaktion: mensch-und-kultur.deFormat: Schriftwechsel | Nicht-InterviewDatum: 15. Juni 2025 Hinweis: Dieses Gespräch ist kein Interview im klassischen Sinne. Es entstand aus einer schriftlichen Korrespondenz, deren Form und Inhalt wir auf Wunsch des Gesprächspartners als „Nicht-Interview“ bezeichnen. Frage 1: Wie würden Sie Ihre Tätigkeit… Nicht-Interview mit Helmbert Brandt-Schürer weiterlesen
Mehr als dies – Ein Zwischenklang im Feld der Erscheinung
Ein Lied. Ein Begriffssystem. Zwei Wege, dieselbe Schwelle zu berühren. Peter Gabriels „More Than This“ ist keine Botschaft. Es ist ein Spüren. Ein Tasten. Ein vorsichtiges Aufleuchten dessen, was sich nicht greifen lässt. Die Lyrics sprechen von Verlust, von Bildern, die verschwinden, von Plänen, die zerfallen, von Vergangenem, das nicht loslässt. Und mitten darin: das… Mehr als dies – Ein Zwischenklang im Feld der Erscheinung weiterlesen
Im Ungewissen Liebe finden (3)
Das Ungewisse ist nicht die Gefahr, sondern die Grundbedingung im Raum-Zeit-Kontinuum, das unsere Welterfahrung strukturiert. Es ist immer schon da – als Stille unter der Ordnung, als Möglichkeit jenseits der Form. Wir übersehen es meist, weil uns Struktur schützt. Doch wenn die Ordnung brüchig wird, wird spürbar, was nie gefehlt hat: Liebe als tragende Präsenz. Nicht neu, nicht gemacht – nur wieder erkennbar.
(Anwendung zu „Liebe? Keine Option.“ – menschundkultur.de/liebe)
Andersen Storm
